Dichte Wälder, dramatische Bergmassive und atemberaubend schöne Seen, das ist es, was die unberührte Wildnis Kanadas ausmacht. Insbesondere die Landschaft der kanadischen Rocky Mountains ist weltweit einzigartig. Kein Wunder also, dass alle 7 Seen, die wir euch heute präsentieren in dem rund 1.450 km langen und 150 km breiten Gebirge liegen.

All diese und viele weitere Seen, die wir hier nicht vorgestellt haben, findet ihr mit weiteren Bildern, Video und nützlichen Informationen auf unserer Website www.exploya.com. Dort könnt ihr sie auch auf eure ganz persönliche Bucket List setzen oder direkt in euren nächsten Trip integrieren

1. Peyto Lake, Alberta

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Der nach dem Bergführer Bill Peyto benannte Bergsee ist eines der meistabgedruckten Fotomotive, wenn es um die Natur Kanadas geht. Seine atemberaubende Färbung hat der türkisblau leuchtende See den umgebenden Gletschern zu verdanken. Durch das Schmelzwasser werden nämlich feine Gesteinspartikel (Gletschermilch genannt) in den See transportiert, die bei Sonneneinstrahlung in dem ruhigen Gewässer türkis leuchten. Wenn ihr den Massen am gut erreichbaren See – direkt am Icefields Parkway im Banff Nationalpark –  entkommen möchtet, könnt ihr über den Aussichtspunkt hinaus auf den ersten sichtbaren Gipfel oder runter zum See und in Richtung Gletscher wandern.

2. Maligne Lake, Alberta

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Eines der Wahrzeichen des Jasper-Nationalparks und der ganzen kanadischen Rocky Mountains ist Maligne Lake um seine weltbekannte Insel Spirit Island in der Mitte des Sees (nur per Boot erreichbar). Maligne Lake ist 22,5 km lang, bis zu 1,5 km breit und bis zu 97 Meter tief, seine Temperatur steigt im ganzen Jahr nie über 4° Celsius. Bereits die Anfahrt zum See ist wunderschön, oft kann man sogar Bären beobachten.

3. Grassi Lakes, Alberta

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Klarstes, aber dennoch grün schimmerndes Wasser, das sind die beiden (upper & lower) Grassi Lakes ganz in der Nähe von Canmore. Zwei Wege führen hoch zu den Seen – ein leichter und ein etwas beschwerlicherer Wanderweg. Ihr solltet euch definitiv für den schwereren der beiden Wege entscheiden, denn auch dieser ist für jedermann gut machbar und ihr bekommt viel mehr zu sehen. Auf dem Weg nach oben passiert man einen Wasserfall und hat eine tolle Aussicht auf Canmore.

4. Emerald Lake, British Columbia

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Der Emerald Lake hat sich seinen Namen wahrlich verdient. Wer bei schönem Wetter an den See kommt, wird von seinem smaragdgrünen Leuchten förmlich umgehauen. Die intensive Färbung hat der See Lichtreflektionen zu verdanken, die durch Ton- und Kalkablagerungen (Mergel) am Boden verursacht werden. Um den See führt ein Panorama-Wanderweg und an der Emerald Lodge könnt ihr Kanus und Boote mieten.

5. Moraine Lake, Alberta

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Der See mit seiner milchigen, smaragdgrünen Färbung wird von den ihn umgebenden Gletschern gespeist und war 1969 und 1979 das Motiv der kanadischen 20-Dollar-Note. Er liegt 1884 Meter ü.NN und ist eines der meistfotografierten Motive Kanadas. Rund um den malerischen See gibt es Wanderwege, die einem immer wieder neue Perspektiven auf den zauberhaften See eröffnen. Ihr könnt auch ein Kanu leihen und das leuchtende Gewässer auf diese Art erkunden.

6. Mount Edith Cavell Pond, Alberta

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Der Cavell Pond ist ein kleiner Gletschersee auf dem Mount Edith. Die Wanderwege hier oben zählen zu den schönsten im Jasper Nationalpark. Wer hier unterwegs ist, sollte definitiv den kurzen Weg zum Cavell Pont zurücklegen, denn der kleine See mit den aus dem Angel Glacier gebrochenen Eisblöcken ist einfach fantastisch anzusehen.

7. Abraham Lake, Alberta

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Zum Schluss gibt es noch einen echten Geheimtipp. Insbesondere im Winter, wenn der See zugefroren ist (Temperaturen unter -30°C), ist der in Alberta liegende Abraham Lake ein echtes Natur-Highlight. Dann bilden sich nämlich gefrorene und mit brennbaren Methan-Gas gefüllte Blasen unter der dicken Eisschicht. Die aus der Tiefe des Sees aufsteigenden „Bubbles“ sind ein einzigartiges Phänomen, das es in diesem Umfang nur hier zu beobachten gibt.

 

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Veröffentlicht von
Tobias
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